Chum bring en hei

EURO 2008 Zürich

DIE EUPHORIE WAR KOMPLETT. Dass ganz Europa wegen des Fussballs auf die Schweiz blickt, das ist eher selten. Nicht aber 2008. Eine Woge der Begeisterung fegte durch das ganze Land. Vor allem v o r der EURO, denn das brutal frühe Ausscheiden der Schweizer Nationalmannschaft brachte die grosse Ernüchterung. Die Luft war draussen. Niederlage gegen Tschechien und Niederlage in einer Regenschlacht gegen die Türkei. Zwar ergab sich am Schluss noch ein Trostpflaster mit einem Sieg gegen Portugal. Aber: Aus, Amen, fertig.

 

Und doch bescherte mir die EURO 2008 einen der renommiertesten Aufträge. Die Entwicklung und Realisation des EURO-Kommunikations-Konzeptes für die UBS. Das war ganz grosses Kino! «Mark, gratuliere, du bist dabei!» So einfach und lapidar war die e-Mail an jenem späten Montagabend, mit der mir mein Businessfreund Beni mitteilte, dass sich die Marketing- und Geschäftsleitung nach harten Diskussionen für meine Agentur entschieden habe. Knapp war's, aber wen kümmert’s. 

 

Ausschlaggebend waren meine perfekte Präsentation von Konzeptidee und Visualisierung und die bis anhin zuverlässige, kompetente und überzeugende Zusammenarbeit. Zum Glück wusste ich zu jenem Zeitpunkt noch nicht, welch hektische Zeit mir bevorstand. Wie üblich wurde das Projekt sehr spät, zu spät gestartet. Die Entscheide waren Chefsache, und die Verantwortlichkeitsstufen fast unzählig. Jeder war Fussballkenner und sie hielten mit ihren Meinungen und Vorstellungen nicht zurück. 

 

Doch wie auch immer. Am Schluss überflutete die Ruf'sche UBS-Kampagne das ganze Land. Dass sich Hobby und Arbeit miteinander verbinden lassen, ist eher ein Glücksfall. Und dieses Glück hatte ich.

MARKUS R-U-F
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